Aktion "Tibetkinder"

Mit Unterstützung
von:
 
Michael Herberger
 
Xavier Naidoo
 
Ingrid Metz-Neun
 
und vielen Helfern
im Hintergrund!

Friedensplan

 
 
Der Friedensplan des Dalai Lama
 
 

Nach internationalem Recht ist Tibet heute noch ein unabhängiger Staat unter illegaler Besetzung durch die VR China. Eine friedliche Beilegung des Konfliktes um Tibet kann nur durch Verhandlungen zwischen Tibetern und Chinesen erreicht werden. Als "einen ersten Schritt auf eine dauerhafte Lösung hin" hat der Dalai Lama 1987 einen Friedensplan vorgelegt in der Hoffnung, "dies werde zu einer Zukunft in Freundschaft und Zusammenarbeit mit all unseren Nachbarn, auch dem chinesischen Volk, beitragen".

China hat diesen Plan völlig ignoriert und lediglich in die Kategorie der "Aktivitäten zur Spaltung des Mutterlandes eingereiht".

 

Der Friedensplan umfasst fünf Grundelemente :

1. Umwandlung des gesamten Gebietes von Tibet in eine Friedenszone.

2. Beendigung der Politik der Umsiedlung von Chinesen nach Tibet, die die  Existenz der Tibeter als eigenständiges Volk bedroht.

3. Respektierung der fundamentalen Grundrechte des tibetischen Volkes.

4. Wiederherstellung und Schutz der natürlichen Umwelt Tibets und Beendigung  der chinesischen Ausbeutung Tibets zur Herstellung von Kernwaffen und der  Lagerung von radioaktivem Abfall.

5. Beginn von ernsthaften Verhandlungen über den künftigen Status Tibets.

 

Ein Jahr später hat der Dalai Lama am 15. Juni 1988 in seinen Straßburger Vorschlägen den 5. Punkt präzisiert. Hierin verzichtet der Dalai Lama erstmals auf die Unabhängigkeit Tibets und fordert nur noch eine echte Autonomie für Tibet innerhalb des chinesischen Staatsverbandes. Die Regierung der VR China hat bis heute nicht positiv auf das Gesprächsangebot des Dalai Lama reagiert. Im Gegenteil, die Repressionen gegen die Tibeter werden immer härter. Nur internationaler Druck kann Tibet helfen. Da China auf gute wirtschaftliche Zusammenarbeit angewiesen ist, findet die Stimme der westlichen Staaten, wenn sie mit Nachdruck vorgetragen wird, auch bei den chinesischen Machthabern Beachtung.

Jede öffentliche Äußerung der Besorgnis über die Situation in Tibet stellt eine Mahnung an China dar, dass die Welt Tibet nicht vergessen und aufgegeben hat. Jeder trägt Mitverantwortung dafür, ob Tibet totgeschwiegen wird oder eine Chance zum Überleben erhält.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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